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White paper

Hinweis: Dieses Dokument ist eine automatische Übersetzung des englischen Originals.

DecAIHub: Ein Verifizierbarkeitsregister für Dezentrale Künstliche Intelligenz

Version 1.0

Zusammenfassung (Abstract)

Die Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologien hat ein schnell expandierendes Ökosystem hervorgebracht, begleitet von allgegenwärtigem "AI-Washing" und "Onchain-Washing" – der strategischen Übertreibung von KI-Fähigkeiten und Blockchain-Abhängigkeit. Das Fehlen standardisierter, verifizierbarer Offenlegungen schafft eine schwerwiegende Informationsasymmetrie, die Marktteilnehmer zwingt, sich auf Marketing-Narrative statt auf substanzielle Beweise zu verlassen. DecAIHub schlägt ein strenges Verifizierbarkeitsregister vor, das diese Lücke schließen soll. Durch die Einführung eines strukturierten "Projektpasses" (Project Passport) und eines mehrstufigen Beweisrahmens trennt DecAIHub systematisch verifizierbare Fakten von Informationsrauschen. Dieses Whitepaper skizziert die architektonischen Prinzipien des Registers und detailliert unsere Taxonomie, Beweisklassifizierung, Notwendigkeitsbewertung sowie die mathematische Grundlage des DecAI Fit-Index. Analog dazu, wie kryptografische Beweise Netzwerkzustände sichern, sichert unser Rahmenwerk den Informationszustand des KI-Krypto-Ökosystems und bietet eine robuste Verteidigung gegen Manipulation sowie einen zuverlässigen Filtermechanismus für Stakeholder.

1. Einleitung

Der Bereich der dezentralen künstlichen Intelligenz (DeAI) leidet unter einer akuten Verifizierbarkeitskrise. Mit der Expansion des Marktes für KI-Krypto-Projekte wird der Begriff "Dezentrale KI" häufig von einer Reihe verifizierbarer technologischer Eigenschaften zu einem Marketing-Narrativ ohne verifizierbare Substanz reduziert. Projekte behaupten häufig eine tiefgreifende KI-Integration und eine strikte Blockchain-Notwendigkeit, während die zugrunde liegenden Artefakte, die erforderlich sind, um diese Behauptungen zu untermauern, möglicherweise nicht öffentlich verfügbar sind. Dieses Umfeld unreglementierter Selbstdarstellung verstärkt die Informationsasymmetrie zwischen Projekt-Insidern und externen Stakeholdern – einschließlich Investoren, Forschern und Aufsichtsbehörden.

Das Kernproblem ist nicht nur ein Mangel an Informationen, sondern ein Mangel an vergleichbaren, verifizierten Informationen. Bestehende Markt-Aggregatoren und Decentralized Finance (DeFi)-Tracker stützen sich auf Metadaten, die die kommerzielle Positionierung und nicht die technische Substanz widerspiegeln. Folglich ist das Ökosystem den Risiken des "AI-Washing" ausgesetzt – bei dem grundlegende API-Integrationen als proprietäre KI-Modelle positioniert werden können – und des "Token-Washing", bei dem Token möglicherweise ohne eine nachgewiesene funktionale Notwendigkeit in Ökosysteme integriert werden.

Um dies zu lösen, benötigt das Ökosystem eine maßgebliche Verrechnungsstelle (Clearinghouse) für verifizierbare Behauptungen. DecAIHub fungiert als Verifizierbarkeitsregister und nicht als traditionelle Enzyklopädie. Es basiert auf der Prämisse, dass Behauptungen ohne verifizierbare Artefakte von Marketing-Rauschen nicht zu unterscheiden sind. Unser Ansatz verlagert das Evaluierungsparadigma vom "Vertrauen in das Whitepaper" hin zur "Überprüfung der Beweiskette" und liefert ein schnelles, strenges und vergleichbares Signal für die wahre Übereinstimmung eines Projekts mit der These der Dezentralen KI.

2. Der Verifizierbarkeitsrahmen

Das Herzstück der DecAIHub-Architektur ist der "Projektpass" (Project Passport) – eine einheitliche, strukturierte Entität, die als grundlegende Verifizierungseinheit dient (analog zu einer Transaktion in einem Blockchain-Netzwerk). Der Pass standardisiert unterschiedliche Projektdaten in einem maschinenlesbaren Datenvertrag, der normalisierte Metadaten, kanonische Links und vor allem eine Beweisschicht (Evidence Layer) umfasst.

Um systematisch Signal von Rauschen zu trennen, verwendet DecAIHub ein mehrstufiges Beweisklassifizierungssystem, das Quellen basierend auf ihrer unabhängigen Verifizierbarkeit einstuft:

  • Tier-1 (Primäre Beweise - Höchstes Gewicht): Artefakte, die direkt und unabhängig verifizierbar sind. Dazu gehören Onchain-Fakten (verifizierte Smart Contracts, Blockchain-Explorer-Daten), offizielle öffentliche Repositories mit aktiven Release-Historien (z. B. GitHub), formale technische Dokumentation und veröffentlichte Sicherheitsaudits von Drittanbietern. Tier-1-Quellen sind die grundlegenden Bausteine des Vertrauens im Register.
  • Tier-2 (Kontextuelle Beweise - Mittleres Gewicht): Sekundäre Quellen, die kontextuelle Unterstützung bieten, aber nicht als unabhängiger Beweis für technologische Behauptungen dienen können. Dazu gehören Daten von etablierten Aggregatoren (CoinGecko, CoinMarketCap), Ökosystem-Katalogen und Onchain-Analyse-Dashboards.
  • Tier-3 (Informationsrauschen - Geringes Gewicht): Tertiäre Quellen wie Social-Media-Beiträge, Influencer-Promotions, Pressemitteilungen und unbestätigte Community-Behauptungen. Diese Quellen sind weitgehend vom formalen Verifizierungs-Scoring-Prozess ausgeschlossen.

Das Rahmenwerk unterscheidet ferner zwischen architektonisch eingebetteter Transparenz (AET) – Signale, die durch die Technologie erzwungen werden, wie z. B. Onchain-Transaktionsprotokolle – und freiwillig erzeugter Transparenz (VPT), die bewusste organisatorische Investitionen erfordert, wie z. B. Sicherheitsaudits und umfassende Dokumentation. Strategisches Bündeln (Bundling) operiert überwiegend an der freiwilligen Marge und dient als glaubwürdiger Indikator für die Substanz eines Projekts. Durch konservative Bewertungsverfahren wird jede Behauptung, der es an Tier-1-Unterstützung mangelt, standardmäßig als "unverifiziert" eingestuft, wodurch das Risiko falsch-positiver Ergebnisse begrenzt und manipulationsresistente Bewertungen gegen feindliche Taktiken wie selektive Offenlegung und die Injektion von Mehrdeutigkeit sichergestellt werden.

3. Taxonomie und Umfang

Die Definition der Grenzen des Ökosystems für Dezentrale KI ist eine Voraussetzung für ein systematisches Screening. Der KI-Krypto-Bereich weist eine extreme strukturelle Mehrdeutigkeit und das gemeinsame Auftreten von Labels auf; Projekte erstrecken sich häufig über mehrere Kategorien und fungieren gleichzeitig als Infrastruktur, Rechenanbieter und DeFi-Protokolle.

DecAIHub löst dies durch eine streng normalisierte Multi-Label-Taxonomie, die Projekte in zentrale funktionale Segmente kategorisiert (z. B. Infrastructure, AI/Agents, AI/Compute, AI/Data, AI/Inference). Unsere diagnostische Analyse zeigt jedoch, dass die strukturelle Mehrdeutigkeit von Labels von der Unsicherheit über die Dokumentationsqualität zu unterscheiden ist. Ein Segment kann fließende Grenzen, aber eine strenge Dokumentation haben (z. B. AI/Compute), oder es kann strukturell einfach sein, aber einen gravierenden Mangel an verifizierbaren Beweisen aufweisen (z. B. Meme-Token).

Daher zielt der Umfang der Verifizierung von DecAIHub explizit auf die Schnittstelle von KI-Realität (AI Reality) und Onchain-Notwendigkeit (On-chain Necessity) ab. Wir definieren ein gültiges Projekt für Dezentrale KI nicht nur durch seine selbst zugewiesenen Labels, sondern durch seine Fähigkeit, Folgendes nachzuweisen:

  1. KI-Realität: Die Existenz einer echten KI-Fähigkeit – sei es Modell-Inferenz, Training, Datenkennzeichnung oder autonome Agenten –, die durch technische Architekturen, Benchmarks oder reproduzierbare Demos unterstützt wird.
  2. Onchain-Notwendigkeit: Eine nachweisbare Anforderung an Blockchain-Infrastruktur, die über die bloße Ausgabe von Token hinausgeht und typischerweise vertrauenslose Abrechnung (trustless settlement), verifizierbares Computing, Zensurresistenz oder dezentrales Zustandsmanagement umfasst.

Durch die Durchsetzung dieser Grenzen filtert DecAIHub sowohl konventionelle KI-Projekte heraus, die grundlos Token ausgeben, als auch traditionelle Krypto-Projekte, die KI-Terminologie nur oberflächlich übernehmen. Die resultierende Taxonomie bietet ein robustes Gerüst für die anschließende Berechnung des DecAI Fit-Index.

4. Beweise und Verifizierung

So wie sich Proof-of-Work auf Rechenaufwand stützt, um einen Konsens herzustellen, stützt sich DecAIHub auf eine Ökonomie der Beweise (Economy of Evidence), um Verifizierbarkeit herzustellen. In einer vertrauenslosen Umgebung (trustless environment) wird die Projektqualität durch kostspielige, schwer zu fälschende Artefakte signalisiert und nicht durch bloße Behauptungen.

Unser Rahmenwerk führt einen zweistufigen Screening-Prozess ein, der die "Beweislücke" (evidence gap) bewertet – die Diskrepanz zwischen aufgestellten Behauptungen und verifizierbaren Tier-1-Artefakten. Diese Lücke wird strukturell bewertet, indem unterschieden wird zwischen:

  • Architektonisch eingebetteter Transparenz (AET): Offenlegungen, die standardmäßig aufgrund der zugrunde liegenden Technologie existieren, wie z. B. Onchain-Daten, die über öffentliche Block-Explorer zugänglich sind. Diese liegen nicht im Ermessen des Projekts und sind strukturell kostengünstig.
  • Freiwillig erzeugter Transparenz (VPT): Offenlegungen, die bewusste und kostspielige organisatorische Anstrengungen erfordern, wie z. B. formale Sicherheitsaudits, aktiv gepflegte GitHub-Repositories und umfassende technische Dokumentation.

Durch die Messung der Lücke zwischen der Intensität narrativer Behauptungen und VPT-Artefakten markiert das Register systematisch Projekte mit "geringem Verifizierbarkeitsrisiko". Das Verifizierungs-Framework wendet konservative Bewertungsprotokolle an – bei denen mehrdeutige oder widersprüchliche Beweise standardmäßig auf "unverifiziert" gesetzt werden –, um sich so gegen feindliche Manipulationsstrategien wie selektive Offenlegung, Injektion von Mehrdeutigkeit und Behauptungsinflation zu verteidigen.

5. Onchain- & Token-Notwendigkeit

Ein definierendes Merkmal von KI-Krypto-Projekten ist die zusammengesetzte Notwendigkeitsbehauptung: die Behauptung, dass sowohl die Blockchain-Infrastruktur als auch ein nativer Token für das System unverzichtbar sind. DecAIHub entpackt diese Behauptungen durch explizite Verifizierungstests.

Onchain-Notwendigkeit & der "Replace-the-Chain"-Test: Wir bewerten, ob ein Projekt Blockchain für eine substanzielle Logik nutzt (z. B. dezentrale Berechnungsverifizierung, Zustandsmanagement), die über die bloße Token-Ausgabe hinausgeht. Der ultimative Standard ist der "Replace-the-Chain"-Test: Würde das Entfernen der Blockchain-Komponente die Kernfunktionalität oder das Vertrauensmodell des Projekts zerstören? Projekte, die eine allgegenwärtige Onchain-Notwendigkeit behaupten, während verifizierbare Beweise nicht gefunden werden, fallen in die Zone "Als kritisch behauptet" (Claimed-Critical), die auf potenzielles Onchain-Washing hindeuten kann.

Token-Nutzen (Utility): In ähnlicher Weise bewertet das Framework, ob ein nativer Token eine erforderliche Wirtschafts- oder Governance-Funktion erfüllt (z. B. Staking, Netzwerkzugang, Anreizverteilung) oder ob er funktionell durch bestehende Mechanismen wie Stablecoins oder Basis-Layer-Assets (z. B. ETH) ersetzbar ist. Ein hohes "Token-Verifizierbarkeitsdefizit" kann auf Token-Washing hindeuten, bei dem der Token möglicherweise in erster Linie als Finanzierungsmechanismus und nicht als nachgewiesene funktionale Notwendigkeit dient.

6. Governance und Open Data

Um die systemische Integrität aufrechtzuerhalten, hält sich DecAIHub an eine formale Daten-Governance-Struktur, die die Lücke zwischen Projekt-Narrativen und verifizierbarer Realität schließt. Das Design des Registers erzwingt minimale Rückverfolgbarkeitskomponenten (z. B. Dokumentation, Block-Explorer, Repositories), um die Risiken von sowohl falsch-positiven als auch falsch-negativen Ergebnissen bei der Projektbewertung zu mindern.

Entscheidend ist, dass DecAIHub sich zu radikaler Transparenz und Open Data verpflichtet und sich an die FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable) hält. Die grundlegende Einheit unserer Plattform – das Project-Card Schema – ist als maschinenlesbarer JSON-Datenvertrag formalisiert, der aus drei Kernmodulen besteht:

  1. Pass (Passport): Normalisierte Metadaten, die die Infrastruktur, KI-Komponenten und Token-Modelle des Projekts beschreiben.
  2. Links: Kanonische URLs, die zu Primärquellen führen.
  3. Beweise (Evidence): Die strukturierte Bewertungstabelle, die Behauptungen explizit mit Tier-1/2/3-Artefakten verknüpft.

Um die breitere Forschungs- und Analysegemeinschaft zu stärken, sind die zugrunde liegenden Methoden und Daten Open Source. Unser Forschungs-Repository, das das vollständige Verifizierungsschema und verwandte Methoden enthält, ist auf GitHub verfügbar (https://github.com/DecAIHub/papers), und der grundlegende Projektkarten-Datensatz wurde auf Zenodo hinterlegt (https://zenodo.org/records/18900950). Diese Open-Data-Infrastruktur ermöglicht es unabhängigen Forschern, Investoren und Aufsichtsbehörden, unsere Analysen zu replizieren, ökosystemübergreifende Vergleiche durchzuführen und benutzerdefinierte Screening-Tools auf dem DecAIHub-Framework aufzubauen.

7. Die DecAI Fit Metrik (Berechnungen)

Das ultimative Ergebnis des DecAIHub-Verifizierungsprozesses ist die DecAI Fit-Metrik – ein zusammengesetzter Index (skaliert von 0 bis 6), der die Übereinstimmung des Projekts mit dezentralen KI-Prinzipien darstellt, streng begrenzt durch die Beweisqualität. Der Index ist so konzipiert, dass er Inflation widersteht, und beinhaltet explizit definierte Governance-Obergrenzen (Caps).

7.1 Komponenten-Scores

Die Bewertung ist in vier zugrunde liegende Komponenten unterteilt, die jeweils zwischen 0 und 3 punkten:

  1. KI-Score ($a$): Bewertet die Tiefe der KI-Integration basierend auf binären Flags (Absichtserklärung, Funktionsbeschreibung, Verfügbarkeit von Demos, Benchmarks und Architektur-Dokumentation). $a = \min(3, A_0 + A_1 + A_2 + A_3 + A_4)$
  2. Onchain-Score ($o$): Bewertet die Blockchain-Abhängigkeit anhand von Flags für die Existenz von Verträgen, substanzielle Onchain-Logik und den Kritikalitätstest "Replace-the-Chain". $o = \min(3, O_1 + O_2 + O_3)$
  3. Token-Score ($t$): Bewertet den Token-Nutzen (Zahlung, Staking, Governance) abzüglich einer Strafe für Ersetzbarkeit. Projekte ohne Token erhalten einen neutralen Wert von 2. $t = \text{clamp}_{[0,3]}(T_1 + T_2 + T_3 - T_4)$
  4. Beweis-Score ($e$): Misst das Vorhandensein von Tier-1-Beweisen, die die oben genannten Komponenten unterstützen. $e = \min(3, E^{AI}{T1} + E^{OC}{T1} + E^{TK}_{T1})$

7.2 Basisberechnung und Governance-Caps

Die vorläufige Summe der Komponenten ist $S = a + o + t + e \in {0, \dots, 12}$. Der Basis-Score ($B$) wird dann berechnet als: $$B = \max\left(1, \lceil S/2 \rceil\right) \in {1, \dots, 6}$$

Um sicherzustellen, dass die mathematische Aggregation grundlegende Verifizierbarkeitslücken nicht verdeckt, wird der Basis-Score sequenziellen Governance-Caps unterworfen. Jede Regel kann die Endpunktzahl nur senken:

  • R0 (Erzwingen der Null für KI-Realität): Wenn ein Projekt keine verifizierbaren KI-Fähigkeiten aufweist ($a = 0$), wird die Endpunktzahl sofort auf 0 gezwungen. Ein Projekt ohne verifizierte KI-Fähigkeiten ($a = 0$) erfüllt zum Zeitpunkt der Überprüfung nicht die Schwelle für eine Klassifizierung als Dezentrale KI.
  • R1 (Informationsrauschen-Cap): Wenn sich ein Projekt ausschließlich auf Tier-3-Beweise stützt, wird seine Punktzahl auf maximal 2 begrenzt.
  • R2 (Fehlende Kernbeweise-Cap): Wenn Tier-1-Beweise für die KI- oder Onchain-Dimension fehlen, ist die Punktzahl auf 3 begrenzt.
  • R3 (Token-Verifizierbarkeits-Cap): Wenn ein Token existiert, ihm aber Tier-1-Beweise für seinen Nutzen fehlen, ist die Punktzahl auf 4 begrenzt.
  • R4 (KI-Realitäts-Cap): Die Endpunktzahl kann die grundlegende KI-Punktzahl des Projekts nicht übertreffen: Wenn $a = 1$, ist die Obergrenze 3; wenn $a = 2$, ist die Obergrenze 5.

Dieser strukturelle Konservatismus stellt sicher, dass hohe Punktzahlen (5 und 6) ausschließlich für Projekte reserviert sind, die umfassende, mehrdimensionale, durch Tier-1 verifizierte Offenlegungen bereitstellen.

8. Fazit

Das Ökosystem der Dezentralen KI birgt ein tiefgreifendes technologisches Potenzial, wird jedoch derzeit durch eine weitverbreitete narrative Inflation und unzureichende Offenlegungsnormen untergraben. DecAIHub begegnet dieser systemischen Verwundbarkeit durch die Einrichtung eines strengen, beweisbewussten Verifizierbarkeitsrahmens. Durch die Operationalisierung von Konzepten wie "Onchain-Washing" und die Implementierung der streng limitierten DecAI Fit-Metrik filtert das Register spekulatives Rauschen heraus und hebt Projekte hervor, die durch eine nachweisbare technische Realität untermauert sind.

DecAIHub ist keine Plattform für Finanzberatung; es ist eine spezialisierte informative Verrechnungsstelle. Mit der Reifung des Ökosystems wird die Notwendigkeit einer unabhängigen, empirischen Überprüfung nur noch intensiver werden. Die in diesem Whitepaper dargelegten Methoden und das Open-Data-Schema bieten die grundlegende Infrastruktur, die erforderlich ist, um Vertrauen, Transparenz und Rechenschaftspflicht an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Blockchain wiederherzustellen.

Referenzen

Die empirischen und methodischen Grundlagen des DecAIHub-Frameworks leiten sich aus einer Reihe von sieben umfassenden wissenschaftlichen Artikeln (A–G) ab. Die primären Datensätze, Klassifizierungsregeln, Projektkarten-Schemata und feindlichen Verifizierungsmodelle, die in diesen Studien detailliert beschrieben werden, sind als Open Source für die öffentliche Überprüfung und Replikation verfügbar.

  • DecAIHub Research Repository: Vollständige technische Methoden, Replikationsskripte und strukturierte Datenverträge (JSON-Schemata) sind verfügbar unter: https://github.com/DecAIHub/papers
  • Projektkarten-Datensatz: Die grundlegende Erfassung von 845 KI-Blockchain-Projektprofilen, komplett mit abgestufter Beweisverknüpfung, ist öffentlich hinterlegt auf Zenodo unter: https://zenodo.org/records/18900950